Wiesbaden. Von personalisierter Medizintechnik bis zur Dürreanpassung: Die Forschungsprojekte, die das hessische Forschungsförderprogramm LOEWE unterstützt, widmen sich den Herausforderungen unserer Zeit. In der 18. Förderstaffel haben sich ein LOEWE-Zentrum und vier LOEWE-Schwerpunkte durchgesetzt. Bei einer Feierstunde im Wissenschaftsministerium stellten sich die Projekte heute vor und bekamen von Staatssekretär Christoph Degen ihre Urkunden überreicht. Außerdem gab es eine Podiumsdiskussion zu den Perspektiven des LOEWE-Programms.
Landesregierung steht hinter dem Programm
„LOEWE besitzt über die Landesgrenzen hinweg in der Wissenschafts-Community ein hohes Renommee. Das Programm hat die hessische Wissenschaftslandschaft entscheidend vorangebracht. Das zeigen auch unsere Erfolge in der Exzellenzstrategie: An den erfolgreichen Exzellenz-Clustern sind sechs LOEWE-Zentren, elf LOEWE-Schwerpunkte und zehn LOEWE-Professuren beteiligt“, so Wissenschaftsstaatssekretär Christoph Degen. „Auch bei angespannten öffentlichen Haushalten steht die Landesregierung weiter hinter dem Programm. Denn Investitionen in die Wissenschaft sind immer auch Investitionen in die Zukunft. Somit freut es mich, fünf neue LOEWE-Projekte in der Forschungsfamilie willkommen zu heißen. Sie alle widmen sich drängenden Fragen zu Klimawandel, Medizin und Gesellschaft. Ich gratuliere den Forschenden herzlich und wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit.“
Fünf Projekte stellten ihre Arbeit vor
Bei der Feierstunde stellten fünf LOEWE-Projekte ihre Arbeit vor. Die thematische Bandbreite reichte dabei von interreligiösen Beziehungen über Forschung gegen Störungen im Fettstoffwechsel, Dürre in der Landwirtschaft, Anpassung der Medikamente bei an Krebs erkrankten Kindern bis hin zur Untersuchung antifeministischer Mobilisierungen.