Blick auf das leere Baugelände

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Neues Studierendenwohnheim in der Wilhelmshöher Allee in Kassel geplant

Land Hessen gibt Grundstück neben dem Tapetenmuseum

Wiesbaden/Kassel. In der Wilhelmshöher Allee 4 in Kassel entsteht ein neues Studierendenwohnheim. Dafür stellt das Land Hessen dem Studierendenwerk Kassel unentgeltlich ein Grundstück im Wege des Erbbaurechtes bereit. Das Grundstück wird derzeit noch für die Baustelleneinrichtung des Tapetenmuseums genutzt. Sobald die Fläche dafür nicht mehr gebraucht wird, kann der Bau für das Studierendenwohnheim starten. Das ist voraussichtlich 2028 der Fall. Das Wohnheim soll Platz für 200 Studierende bieten.

Gelände neben dem Tapetenmuseum eignet sich gut

„Das Gelände neben dem geplanten Tapetenmuseum eignet sich hervorragend für ein Studierendenwohnheim: Die Hochschulstandorte Holländischer Platz und Wilhelmshöher Allee liegen in Laufweite“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. Mit dem Bau erleichtern wir Studierenden die Wohnungssuche und helfen dabei, den angespannten sozialen Wohnungsmarkt in Kassel zu entlasten. Eine gute Wohnsituation ist Grundlage, um erfolgreich studieren zu können und schafft die bestmöglichen Bedingungen zum Abschluss eines erfolgreichen Studiums.“

Zentrale Lage in Kassel

„In zentraler Lage von Kassel können wir helfen, ein zentrales Problem vieler Studierender anzugehen: hohe Lebenshaltungskosten. Bezahlbares Wohnen nimmt viele Alltagssorgen und macht erfolgreiches Studieren einfacher. Das unterstützen wir gerne, wo immer es geht“, so Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz.

Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori ergänzt: „Wer in Hessen studiert oder eine Ausbildung macht, darf nicht an zu hohen Mieten scheitern. Bezahlbares Wohnen ist eine Frage von Chancengerechtigkeit. Deshalb fördern wir seit Jahren gezielt den Bau von Studierendenwohnheimen – mit konkreten Ergebnissen. Allein zuletzt haben wir 46,4 Millionen Euro für junges Wohnen bereitgestellt. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter: Auch dieses Projekt werden wir unterstützen, sobald die Voraussetzungen geschaffen sind. Denn guter und bezahlbarer Wohnraum ist die Grundlage dafür, dass junge Menschen selbstbestimmt in Hessen starten und hier ihre Zukunft aufbauen können.“

Christa Ambrosius, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Kassel, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen und die Unterstützung der Landesregierung. Sobald die Voraussetzungen für die Bebauung geklärt sind, werden wir loslegen und auf diesem attraktiven Grundstück ein ebenso attraktives Studierendenwohnheim entwickeln.“

Polizeipräsidium wird nicht umgewandelt

Die Baukosten können zusätzlich durch Darlehen und Zuschüsse aus der sozialen Wohnraumförderung des Landes gefördert werden. Das Studierendenwerk klärt derzeit noch planungsrechtliche Fragen und untersucht den Baugrund. Danach startet es mit den konkreten Planungen. Mit dem Neubau in der Wilhelmshöher Allee wird die ursprüngliche Idee, durch Umbau und Sanierung das ehemalige Polizeipräsidium in ein Studierendenwohnheim umzuwandeln, aufgegeben. Nach genauerer Analyse ließe sich in dem denkmalgeschützten Altbau kostengünstiges studentischen Wohnen nicht so wirtschaftlich ermöglichen, wie es bei dem jetzt geplanten Neubau der Fall ist.

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