19. LOEWE-Förderstaffel

Hier finden Sie eine Übersicht der LOEWE-Projekte, die das Land Hessen ab dem 1. Januar 2026 fördert.

LOEWE-Schwerpunkt QuEnergy – Quantum designs for efficient energy and information handling

Federführung: Technische Universität Darmstadt

Partner: Philipps-Universität Marburg

LOEWE-Förderung: rund 4,8 Millionen Euro

Wie können neue Konzepte in der Quantenphysik für energieeffiziente Anwendungen in der Informationsgesellschaft genutzt werden?

Bauteile für Optik, Elektronik und Sensorik verwenden aktive Schichten, die nur noch wenige Nanometer dick sind, für maximale Informationsdichte pro Volumeneinheit. In diesem Größenbereich sind Konzepte aus der klassischen Physik nicht mehr anwendbar. Es gelten die Gesetze der Quantenphysik. Darauf basierend, will das Forschungsprojekt QuEnergy neue Quantenstrukturen und Messmethoden zu dieser technischen Revolution liefern, mit Fokus auf kompakten, energieeffizienten Kommunikations- und Sensortechnologien. Dazu verbindet das Team seine Expertise in Quanten-Optik, Festkörperphysik und Mikroskopie für nachhaltige Anwendungen wie Solarzellen, biomedizinische Diagnostik, sichere Kommunikation und Speichermedien.

LOEWE-Schwerpunkt Verhaltensplastizität im Wandel: Biologging als Schlüssel zur Erfassung tierischer Anpassungsfähigkeit (VEBITA)

Federführung: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Partner: Philipps-Universität Marburg, ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung

LOEWE-Förderung: rund 4,6 Millionen Euro

Wie passen sich Tiere an den globalen Wandel an?

Der LOEWE-Schwerpunkt VEBITA nutzt Sensordaten von Tieren, um zu erforschen, wie sich ihr Verhalten entlang von Umweltgradienten wie Klima und Landnutzung verändert. Das Ziel ist die Entwicklung eines dynamischen Knowledge Hubs, der Verhaltensmerkmale, Anomalien und Indikatoren für verschiedene Artengruppen umfasst. Dieser Hub soll als digitale Sammlung in die Infrastruktur von Senckenberg integriert werden und sowohl für Forschung als auch für Naturschutz und Unternehmen nutzbar sein. VEBITA ermöglicht es, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Biodiversität frühzeitig zu erkennen und evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen.

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