Wiesbaden/Frankfurt. Demokratie muss sich zunehmend beweisen gegen rechtsextreme Strömungen und wachsenden Antisemitismus. Wie bleibt die Demokratie dennoch stark und wie wird sie resilient? Was lässt sich Hass und Hetze entgegenstellen und wie sichert Demokratieforschung die Zukunft? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Resiliente Demokratie. Strategien gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus“ am 16. April 2026. Zu diesem vierten Termin im Rahmen von „Demokratieforschung im Dialog“, der Gesprächsreihe des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK), hatte die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) eingeladen.
Kein Randphänomen, sondern reale Bedrohung
Wissenschaftsminister Timon Gremmels erklärt: „Der Antisemitismus ist kein Randphänomen, sondern eine reale Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit für die Demokratie in unserem Land. Gleiches gilt auch für dem Rechtsextremismus. Deshalb ist es mir wichtig, mit dem Schwerpunkt meiner Amtszeit, die ,Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ mit insgesamt zwölf Millionen. Euro zu unterstützen. Mit den Mitteln der evidenzbasierten Argumenten der Wissenschaft muss denen, die unsere Demokratie von innen und von außen zerstören wollen, entschieden entgegengetreten werden.“
Wissenschaftsminister Timon Gremmels sprach mit Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS, Prof. Dr. Michaela Köttig, Prof. Dr. Meron Mendel, dem Studierenden Tom Gormanns sowie Bürgerinnen und Bürgern. Die Sozialwissenschaftlerin Dr. Alema Alema leitete mit einem Impulsvortrag ins Thema ein. Die Moderation übernahm der Journalist Hanning Voigts.