Gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. habil. Karl H. Mühling informierte er sich bei Institutsleiter Prof. Dr. Manfred Stoll und dem Forschungsteam über die Verbindung von Weinbau und Energiegewinnung auf derselben Fläche und wie sich hier neue Synergien entwickeln lassen.
„Die Forschung in Geisenheim zeigt, wie sich Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel miteinander verbinden lassen. Die PV-Module erzeugen nicht nur Strom, sondern können die Reben zugleich vor zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen, die Feuchtigkeit im Boden halten und den Reifeprozess verlangsamen. Gerade in einem heißen Jahr wie diesem lässt sich beobachten, welchen Unterschied diese Bedingungen für die Entwicklung der Trauben machen. Das heute bei der Weinlese selbst zu erleben, ist besonders eindrucksvoll“, sagte Wissenschaftsminister Timon Gremmels.
Solaranlage beeinflusst Reben und Traubenreife
Minister Gremmels informierte sich über die Traubenreife in diesem heißen, trockenen Jahr, über die besonderen Abläufe der Weinlese sowie den Einsatz von Robotik. Die PV-Module haben großen Einfluss auf Mikroklima, Wasserhaushalt und Reifeprozess der Reben: Die Anlage erzeugt über den Rieslingreben Solarstrom und kann gleichzeitig die Trauben vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen, die Feuchtigkeit im Boden halten und den Reifeprozess verlangsamen.
Anschließend griffen Minister Gremmels und Hochschulpräsident Mühling selbst zur Leseschere und halfen bei der Ernte der Rieslingtrauben unter der PV-Anlage.
Hochschulpräsident Prof. Dr. habil. Karl H. Mühling sagte: „Wir freuen uns sehr über den Besuch von Minister Gremmels und darüber, dass er sich nicht nur über unsere Forschung informiert, sondern bei der Weinlese selbst mit angepackt hat. Das ist eine schöne Wertschätzung für die Arbeit unseres Forschungsteams. Herzlichen Dank für den Besuch und die tatkräftige Unterstützung bei der Lese.“