Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Ausschreibung für Robert Gernhardt Preis 2023

Bewerbungen für den mit insgesamt 24.000 Euro dotierten Literaturpreis sind noch bis Ende März möglich

Wiesbaden. Ab sofort läuft die Ausschreibung für den Robert Gernhardt Preis 2023. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen haben. Der Robert Gernhardt Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereitgestellt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2023.

Ausschreibung schon zum 15. Mal

„In diesem Jahr schreiben wir den Robert Gernhardt Preis bereits zum 15. Mal aus – ein stolzer Geburtstag dieser Auszeichnung, die weit über Hessens Grenzen hinaus bekannt ist und sich in der Vita vieler namhafter Autorinnen und Autoren findet. Der Preis greift dort, wo viele Schreibende Bestätigung, Unterstützung und Mut brauchen: mitten im Projektvorhaben“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Die kontinuierliche Ausschreibung ist möglich dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der ich herzlich für ihre Unterstützung danke. Ich ermutige Autorinnen und Autoren mit Bezug zum Land Hessen, sich zu bewerben – es winkt die Möglichkeit, ein noch nicht abgeschlossenes literarisches Projekt voranzubringen oder zu vollenden und zu veröffentlichen.“

„Gerade in unsicheren Zeiten ist Verlässlichkeit elementar. Mit dem Robert Gernhardt Preis bieten wir nunmehr im 15. Jahr Autorinnen und Autoren bei der Vollendung ihrer Werke finanzielle Begleitung. Wir sind froh, auf diese Weise literarisches Schaffen zu unterstützen, denn es bereichert uns alle – auch und gerade jetzt“, so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

Wer war Robert Gernhardt?

Der Robert Gernhardt Preis ist nach dem 1937 in Tallinn (damals Reval) geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich an zwei Autorinnen beziehungsweise Autoren mit einem Preisgeld von jeweils 12.000 Euro vergeben.

 

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