Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, überreicht die Denkmalschutzplakette am Haus „Zum roten Ochsen“. Mit ihm freuen sich Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Martin Blach, Sprecher der Geschäftsführung von Lotto Hessen, die Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen und Thomas Hering sowie Familie Mans mit Gastronom Antonín Krejbich.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Denkmalschutzpreis-Plakette am Haus „Zum Roten Ochsen“ in Fulda angebracht

Minister würdigt gelungene Sanierung und außergewöhnliches Engagement

Wiesbaden/Fulda. Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels hatte anlässlich der Verleihung des Hessischen Denkmalschutzpreises im vergangenen Jahr spontan zugesagt, die Denkmalschutzpreis-Plakette beim Preisträger selbst anzuschrauben. Jetzt ließ der Minister seinen Worten Taten folgen und brachte die Plakette zusammen mit dem Geschäftsführer von LOTTO Hessen, Martin J. Blach, am Haus „Zum Roten Ochsen“ in Fulda an. Mit seinem Besuch würdigte er das große Engagement der Eigentümer für den Denkmalschutz. Die Eigentümer Alexandra und Michael Mans waren mit dem dritten Platz des Hessischen Denkmalschutzpreises in der Kategorie „Privates Bauen“ ausgezeichnet worden.

Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels bringt die Plakette an.

Minister Timon Gremmels erklärte: „Diese gelungene Sanierung ist das Ergebnis des außergewöhnlichen Engagements der Eigentümerfamilie Mans sowie der engen Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden, der Stadt Fulda und Fachleuten aus Architektur, Planung, Restaurierung und Handwerk. Sie hat Vorbildfunktion und zeigt, wie sich denkmalgeschützte Gebäude erfolgreich bewahren und zeitgemäß nutzen lassen. So trägt Denkmalschutz zu Identität, nachhaltiger Bauentwicklung und lebendigen Innenstädten bei. Dieses herausragende Zeugnis der Fuldaer Stadtgeschichte beeindruckt mich sehr und macht deutlich, dass der Einsatz der Preisträger und aller an der Sanierung Beteiligten sich gelohnt hat.“

Martin J. Blach, Sprecher der Geschäftsführung von LOTTO Hessen, betonte: „Die Familie Mans hat gezeigt, dass mit Mut, Leidenschaft und viel Liebe zum Detail etwas Besonderes entstehen kann – ein Ort, der Geschichte und Moderne auf besondere Weise verbindet. Diesen vorbildlichen Einsatz für unser kulturelles Erbe unterstützt LOTTO Hessen über den Hessischen Denkmalschutzpreis und die Erträge der Rubbellose seit inzwischen 40 Jahren. Die heute angebrachte Plakette soll das Engagement der Eigentümer sichtbar machen und andere inspirieren – jetzt und in Zukunft.“

Minister Gremmels lächelt in die Kamera.

Der Hessische Denkmalschutzpreis wurde 1986 vom Landesamt für Denkmalpflege in Hessen und der LOTTO Hessen GmbH, die auch das Preisgeld stiftet, ins Leben gerufen. Er wird jährlich an Privatpersonen, bürgerschaftliche Initiativen oder Körperschaften verliehen und würdigt vorbildliches Engagement in der Denkmalpflege.

Denkmalschutzpreis

Das Fachwerkhaus Hünstetten von außen

Denkmalschutzpreis

Das sind die preisgekrönten Objekte

Der Hessische Denkmalschutzpreis ehrt Privatpersonen und Organisationen, die mit individuellen Lösungen, handwerklich-technischem und besonderem Einsatz Denkmäler instandgesetzt oder erforscht haben.

Das Haus „Zum Roten Ochsen“ wurde 1906 an einer stadtbildprägenden Blickachse in der Fuldaer Innenstadt als Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Im Rahmen der Instandsetzung, die von 2023 bis 2024 stattfand, legten die Eigentümer Wert darauf, das historische Erscheinungsbild wiederherzustellen. Die Erdgeschosszone mit den hohen Fenstern war in zwei Etagen unterteilt und die Fensteröffnungen teilweise zugemauert. Diese Veränderungen wurden zurückgebaut und die Steinputzflächen im Erdgeschoss wieder freigelegt. Heute befindet sich im Erdgeschoss eine Gastronomie, die die Nutzung des Vorgängerbaues mit dem heutigen Gebäude verbindet.

Blick auf das Fachwerkgebäude "Zum Roten Ochsen"

Alle Fotos: Bahmer/Lotto Hessen

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