Wiesbaden/Brüssel. Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels setzt sich in Brüssel für eine starke Ausstattung des EU-Förderprogramms Erasmus+ über die laufende Haushaltsperiode hinaus ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern hessischer Hochschulen wirbt er für eine ambitionierte Finanzierung der Leitinitiative „Europäische Hochschulallianzen“, deren aktueller Förderrahmen im Jahr 2027 ausläuft. In Brüssel wird zurzeit über den Haushalt 2028-2034 und die Erasmus+-Verordnung neu verhandelt.
Tagung unterstreicht Bedeutung von Erasmus+
Um die Bedeutung des EU-Programms Erasmus+ für Europa und für die Weiterentwicklung des europäischen Hochschulraums zu unterstreichen, richtet Wissenschaftsminister Timon Gremmels heute gemeinsam mit den hessischen Hochschulen, die Teil Europäischer Hochschulallianzen sind, in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel eine Fachveranstaltung mit hochkarätigen Stakeholdern aus dem Bereich der EU-Bildungs- und Wissenschaftspolitik aus.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wichtiger denn je
Wissenschaftsminister Timon Gremmels erklärt: „Mehr denn je braucht Europa grenzüberschreitende Zusammenarbeit insbesondere in Wissenschaft und Forschung. Erasmus+ und die Europäischen Hochschulallianzen bieten dafür enormes Potential. Dank der EU-Förderung haben hessische Hochschulen zahlreiche internationale Projekte angestoßen, von denen Studierende, Hochschulen und die Gesellschaft profitieren. Gemeinsam mit europäischen Partnern entwickeln sie Lösungen für zentrale Zukunftsfragen. Die Projektthemen reichen von Nachhaltigkeit, Klimaschutz, über Friedens- und Konfliktforschung, Digitalisierung und Gesundheitsinnovationen bis hin zu Fragen der Wissenschaftstransfers und Zusammenarbeit mit Unternehmen und regionalen Partnern. Deshalb setze ich mich entschieden für ein starkes Erasmus+ und leistungsfähige Europäische Hochschulallianzen auch in der kommenden Förderperiode ein.“
Bürokratie und nationale Regelungen überwinden
Basis für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit sind dabei Lösungsmodelle, die helfen, bürokratische Hürden und nationale Regelungen möglichst gut zu überwinden. Von Erasmus+ geförderte Pilotprojekte hatten in den vergangenen Jahren den Auftrag, Konzepte für vertiefte europäische Zusammenarbeit im Hochschulbereich zu erproben, an denen auch hessische Allianzen beteiligt waren.