Gerd Knebel

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

„Gerd Knebel zeigte, wie klug und herzlich Humor im Dialekt sein kann“

Wiesbaden. Mit Trauer hat Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, auf den Tod des Rodgauer Künstlers und „Badesalz“-Komikers Gerd Knebel reagiert.

"Ironie und südhessischer Charme"

Minister Timon Gremmels: „Mit Gerd Knebel verliert Hessens Kulturlandschaft eine prägende Stimme. Als ,Badesalz‘-Mitglied, Musiker und Kabarettist hat er über Jahrzehnte gezeigt, wie klug und zugleich herzlich Humor im Dialekt sein kann. Knebel hat uns mit Ironie und südhessischem Charme einen Spiegel vorgehalten – aber nie von oben herab, immer mit Respekt für die Menschen und ihre Eigenheiten. Dabei zeigte er, wie viel kulturelle Kraft in regionaler Identität steckt.“

Buchautor und Musiker

Gerd Knebel, geboren in Rodgau, wurde in den 1980er-Jahren zunächst als Sänger mit der Band Flatsch bekannt. Später gründete er mit Henni Nachtsheim das Comedy-Duo „Badesalz“. Ihre zweite Platte „Nicht ohne meinen Pappa“ erreichte 1991 als erste deutsche Sprechplatte seit 1983 einen Platz in den Musikcharts. 1998 gewann „Badesalz“ den Musikpreis Echo. Gerd Knebel war zudem Buchautor. Er starb am 24  Januar 2026 im Alter von 72 Jahren.