Wiesbaden. Der Hessische Verlagspreis 2026 ist ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung rückt das Land einen wichtigen Zweig der Literaturförderung in den Fokus. Verliehen werden ein Hauptpreis mit einem Preisgeld von 20.000 Euro und ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von 7.000 Euro für einzelne Komponenten eines Verlagsprogramms. Zudem gibt es eine Shortlist für herausragende hessische Verlage, die mit den Preisträger-Verlagen bekanntgegeben wird. Bewerben können sich alle unabhängigen Verlage mit Firmensitz in Hessen und einem jährlichen Umsatz unter zwei Millionen Euro. Der Preis wird gemeinsam mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. vergeben.
Haltung zeigen und Vielfalt ermöglichen
„Verlage sind zentrale Akteure in Kunst und Kultur: Sie geben unterschieidlichen Perspektiven Raum und sorgen dafür, dass gesellschaftliche Debatten vielstimmig bleiben. Gerade in Zeiten, in denen unsere Demokratie unter Druck steht, braucht es Verlage, die Haltung zeigen und literarische Vielfalt ermöglichen“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. „Mit dem Hessischen Verlagspreis würdigen wir diese Arbeit und stärken die Verlagslandschaft. Ich danke dem Landesverband des Börsenvereins für die enge Zusammenarbeit und ermutige Hessens Verlage, sich mit ihren Programmstrategien zu bewerben.“