Ein aufgeschlagenes Buch vor einem Bücherregal

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Hessischer Verlagspreis ausgeschrieben

27.000 Euro Preisgeld / Bewerbungen bis 15. März möglich

Wiesbaden. Der Hessische Verlagspreis 2026 ist ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung rückt das Land einen wichtigen Zweig der Literaturförderung in den Fokus. Verliehen werden ein Hauptpreis mit einem Preisgeld von 20.000 Euro und ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von 7.000 Euro für einzelne Komponenten eines Verlagsprogramms. Zudem gibt es eine Shortlist für herausragende hessische Verlage, die mit den Preisträger-Verlagen bekanntgegeben wird. Bewerben können sich alle unabhängigen Verlage mit Firmensitz in Hessen und einem jährlichen Umsatz unter zwei Millionen Euro. Der Preis wird gemeinsam mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. vergeben.

Haltung zeigen und Vielfalt ermöglichen

„Verlage sind zentrale Akteure in Kunst und Kultur: Sie geben unterschieidlichen Perspektiven Raum und sorgen dafür, dass gesellschaftliche Debatten vielstimmig bleiben. Gerade in Zeiten, in denen unsere Demokratie unter Druck steht, braucht es Verlage, die Haltung zeigen und literarische Vielfalt ermöglichen“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. „Mit dem Hessischen Verlagspreis würdigen wir diese Arbeit und stärken die Verlagslandschaft. Ich danke dem Landesverband des Börsenvereins für die enge Zusammenarbeit und ermutige Hessens Verlage, sich mit ihren Programmstrategien zu bewerben.“

Bewerbungen bis 15. März möglich

Lothar Wekel, Vorsitzender des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins, ergänzt: „Die hessischen Verlage überzeugen mit einer ungeheuren Tiefe ihrer Programmarchitektur, mit Beiträgen zur literarischen Vielfalt durch besondere Stimmen und mit Diskussionen, ohne die unsere Gesellschaft und damit unsere Demokratie um viele Perspektiven ärmer wäre. Für die Ermöglichung der Ehrungen mit dem Hessischen Verlagspreis danken wir dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und dessen Minister Timon Gremmels ganz besonders.“

Literatur in Hessen

Ein Mann steht vor einem Bücherregal und liest in einem Buch

Land des Lesens

Literatur in Hessen

Bedeutende Schriftstellerinnen und Schriftsteller, große Verlage und wichtige literarische Institutionen wie die Frankfurter Buchmesse sind in Hessen zu Hause.

Bis zum 15. März 2026 sind Bewerbungen möglich. Dabei stehen die Verlagsstrategie und das Gesamtprogramm im Mittelpunkt, nicht einzelne Bucherfolge oder bekannte Autorinnen und Autoren. Die Ausschreibung richtet sich an alle Verlagssparten wie Belletristik, Lyrik & Sachbuch, Fachbuch & Wissenschaft sowie Kunst- & Regionalbuch.

Die Verleihung des Preises ist vorbehaltlich der Zustimmung des Gesetzgebers zum Landeshaushalt 2026. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren erteilt der Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen BuchhandelsÖffnet sich in einem neuen Fenster.

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