Wiesbaden. Das Museum Wiesbaden beherbergt die bedeutendste Sammlung des Expressionisten und „Blauer Reiter“-Künstlers Alexej von Jawlensky. 2026 gelang es dem Hessischen Landesmuseum, ein bedeutendes Frühwerk des Wegbereiters der Modernen Kunst, Bahnhof-Füssen im März, zu erwerben. Ausgestellt wurde es seit 1956 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Dank der Mitfinanzierung durch die Kulturstiftung der Länder und die Hessische Kulturstiftung war der Ankauf und folglich die Schließung einer Sammlungslücke möglich. Das frühe, noch zwischen Impressionismus und Expressionismus stehende Gemälde wurde heute im Kontext der Sonderausstellung „Feininger, Münter, Modersohn-Becker… Oder wie Kunst ins Museum kommt“ unter Anwesenheit des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, enthüllt.
Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur: „Mit dem Ankauf des Gemäldes „Bahnhof Füssen im März“ erweitert das Museum Wiesbaden seine herausragende Jawlensky-Sammlung um ein ganz wesentliches Werk, das aus einer Schaffensphase des Künstlers stammt, die bislang hier nicht vertreten war. Ein Erwerb dieser Größenordnung ist in Zeiten, in denen die Haushaltslage so angespannt ist wie aktuell, alles andere als selbstverständlich. Dass dieses Werk dennoch in die Sammlung des Museums Wiesbaden aufgenommen werden kann, verdanken wir der Unterstützung von Stiftungen und privaten Spenden. Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll: Die Bewahrung unseres kulturellen Erbes gelingt nur gemeinsam.“