Wiesbaden. Wie können Gesetze der Quantenmechanik bei der Entwicklung von Solarzellen und Speichermedien helfen? Und wie passen sich Tiere an den globalen Wandel von Klima und Landnutzung an? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt zwei neuer Forschungsprojekte der 19. Staffel des Forschungsförderprogramms LOEWE. Insgesamt rund 9,4 Millionen Euro fließen für eine Laufzeit von vier Jahren in die zwei LOEWE-Schwerpunkte. Das hat die LOEWE-Verwaltungskommission auf Grundlage der Bewertungen der externen Fachgutachtenden und der Empfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden. An den Forschungsvorhaben sind die TU Darmstadt und die Philipps-Universität Marburg beteiligt, außerdem die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und das Institut für sozial-ökologische Forschung Frankfurt (ISOE). Die Förderung beginnt am 1. Januar 2027.
Zukunftsweisende Forschung
„In den neuen LOEWE-Projekten kooperieren Universitäten und Forschungsinstitute für eine zukunftsweisende Forschung“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. „Während QuEnergy die digitale Infrastruktur von morgen energieeffizient und technologisch unabhängig gestaltet, schafft VEBITA die wissenschaftliche Grundlage, um die Biodiversität in Zeiten des Wandels zu schützen. Beide Projekte vereinen wissenschaftliche Exzellenz und ökologische Verantwortung und liefern damit angewandte Handlungsempfehlungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.“