Wiesbaden. Das Land wird auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wieder den Gemeinschaftsstand „Literatur in Hessen“ präsentieren. Er bietet literarischen Kulturinstitutionen und kleineren hessischen Verlagen einen Auftritt auf der wichtigsten Buchmesse der Welt. Der Stand wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur finanziert und in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Literaturrat und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtet. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2025. Das Veranstaltungsprogramm hat dieses Jahr den Schwerpunkt „Hessen – que(e)r gelesen“.
Verlage sind wichtige Stützen unserer Demokratie
„Verlage und Literaturhäuser sind wichtige Stützen unserer Demokratie: Sie öffnen Türen zu neuen Themen und Ansichten, fachlich fundiert und verlässlich aufbereitet. Mit dem Gemeinschaftsstand geben wir ihnen die Möglichkeit, sich und ihr Programm auf der Frankfurter Buchmesse zu präsentieren“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels. „Hessens Literaturlandschaft in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen, ist auch Ziel des diesjährigen Programmschwerpunktes. Mit ,Hessen – que(e)r gelesen‘ wollen wir Stimmen Gehör verschaffen, die etwa aufgrund von Sexualität, Geschlecht, Migrationshintergrund oder Behinderung Ausgrenzung erfahren.“
Bemerkenswertes Projekt
Dietlind Grabe-Bolz, Vorsitzenden des Literaturrats: „Der Hessische Literaturrat ist stolz darauf, den Hessischen Gemeinschaftsstand gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur - dessen Förderung dieses bemerkenswerte Projekt überhaupt erst ermöglicht - und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins auch auf der diesjährigen Buchmesse wieder anbieten zu können. In den beteiligten Verlagen und mit dem Veranstaltungsprogramm, für das eine Vielzahl hessischer Institutionen Beiträge liefern, spiegeln sich die große Bandbreite der hessischen Literaturlandschaft wider. Dass mit dem diesjährigen Veranstaltungsschwerpunkt „Que(e)r gelesen“ besonders marginalisierte Stimmen verstärkt zu hören sein werden, freut uns daher umso mehr.“