Szene aus dem Film "Borga": Ein Mann in Porträtaufnahme

Borga

Fabian Raabes Film "Borga" war 2021 für den Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie "Bester Spielfilm" nominiert.

Die Jury: Die ungleichen Brüder Kofi und Kojo wachsen in der Nähe einer Schrottmüllhalde von Accra, der Hauptstadt Ghanas, auf. Während Kojo, der ältere der beiden, bemüht ist, ein ehrliches, aber auch entbehrungsreiches Leben zu führen, träumt sein kleiner Bruder Kofi davon ein „Borga“ zu werden. Jemand, der es schafft gesellschaftlich aufzusteigen und dabei in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich sein darf. Kofi (gespielt von Eugene Boateng) schlägt sich nun auf eigene Faust in Deutschland durch. York-Fabian Raabe erzählt in seinem Film von einer gefährlichen Wanderung zwischen Welten, die sich stärker berühren und beschädigen als es scheint. Glaubwürdig, und mit einer geradezu bittersüßen Sentimentalität, erzählt er von einer schwarzen Community in Deutschland. Sentimental und gelingend - weil er aus der Community heraus erzählt.

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