Globus mit aufgeklebten Wackelaugen

Hessen international

Hier finden Sie Infos zu Hessens Hochschulpartnerschaften, Partnerregionen und Auslandmessen.

Hochschulpartnerschaften

Die Hochschulen in Hessen unterhalten Partnerschaften zu Hochschulen in zahlreichen Ländern.

Die Hochschulen in Hessen unterhalten Partnerschaften zu Hochschulen in zahlreichen Ländern. Die Kooperationen umfassen formalisierte Abkommen zwischen Fachbereichen und Hochschulen im europäischen Raum insbesondere im Rahmen des Erasmus-Programms. Unterschiedlich sind auch die Formen der Zusammenarbeit, die von gemeinsamen Aktivitäten bis hin zu Austauschprogrammen für Studierende, Lehrende oder Forschende reichen.

Zu folgenden Ländern bestehen Hochschulpartnerschaften:

Ägypten, Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bangladesch, Belarus, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Ecuador, El Salvador, Elfenbeinküste, Eritrea, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Ghana, Griechenland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Kamerun, Kanada, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kongo, Kroatien, Kuba, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Malta, Marokko, Mexiko, Moldawien, Mongolei, Namibia, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Österreich, Pakistan, Palästina, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Südkorea, Syrien, Taiwan, Tansania, Thailand, Togo, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zypern.

Nähere Einzelheiten zu den Partnerschaften erfahren Sie direkt bei den Akademischen Auslandsämtern oder Referaten für Internationale Angelegenheiten der einzelnen Hochschulen.

Austauschprogramme

Hessische Studierende haben die Möglichkeit an gebührenfreien Austauschprogrammen mit Universitäten in Massachusetts, Queensland und Wisconsin teilzunehmen.

Das Hessen-Massachusetts Programm basiert auf einem 2004 unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der University of Massachusetts.

Ziel des Abkommens ist die Förderung des Austauschs zwischen Studierenden und Hochschulmitgliedernder hessischen Hochschulen und derstaatlichen Hochschulen des Bundesstaates Massachusetts. Hessische Studierende können im Rahmen des Programms ein Semester an den Hochschulen der University of Massachusetts studiengebührenfrei studieren. Mit Ausnahme von Rechtswissenschaften, Medizin und Veterinärmedizin gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Studienfächer. Die Hochschulen der University of Massachusetts bieten ein breites Fächerspektrum, sind hervorragend ausgestattet und von der North Central Association akkreditiert. Die Betreuung von internationalen Studierenden ist umfassend und persönlich.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Wiesbaden koordiniert die zahlreichen Aktivitäten.

Zwischen den Hochschulen in Queensland/Australien und Hessen wurde im Januar 2010 mit einem Kooperationsabkommen die Fortsetzung und der Ausbau des erfolgreichen Austauschprogramms beschlossen. Ziel des 2002 erstmals unterzeichneten Rahmenabkommens ist es, den gegenseitigen Austauschder Hochschulen zu stärken und zur Internationalisierung der hessischen Hochschulen beizutragen.

Das Hessen-Queensland Programm entstand als Folge jahrelanger Kontakte der Frankfurt University of Applied Sciences und der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane. Unterstützt wird das Hessen-Queensland Programm vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Department of Education, Training and Employment - Queensland Government.

Die am Hessen-Queensland Programm teilnehmenden australischen Hochschulen bieten ein breites Fächerspektrum und sind hervorragend ausgestattet. Ihr Standard in Lehre und Forschung ist hoch und international anerkannt, die Betreuung von Studierenden ist ausgezeichnet.

Das Studium in Australien ist generell kostenpflichtig. Für Studierende hessischer Hochschulen ist die erfolgreiche Teilnahme am Hessen-Queensland-Austauschprogramm ohne Studiengebühren in Queensland möglich. Für australische Studierende stellt das Land im Gegenzug Plätze an hessischen Hochschulen und in den Hessischen Internationalen Sommeruniversitäten (ISU) bzw. der Internationalen Winteruniversität Kassel (IWU) bereit.

Für Hessen koordiniert das International Office der Frankfurt University of Applied Sciences die Aktivitiäten im Hessen-Queensland-Programm.

Aufbauend auf der Landespartnerschaft zwischen dem US-Bundesstaat Wisconsin und dem Land Hessen wurde 1998 eine Rahmenvereinbarung zur Hochschulkooperation unterzeichnet. In den folgenden Jahren hat sich ein lebendiges Austauschprogramm für Studierende aus Hessen und Wisconsin entwickelt.

Im Rahmen des Hessen-Wisconsin-Programms können Studierende hessischer Hochschulen ein bis zwei Semester in Wisconsin studiengebührenfrei studieren. Mit Ausnahme von Jura, Medizin und Veterinärmedizin gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Studienfächer.

Alle staatlichen Hochschulen in Hessen und die dem "University of Wisconsin Hochschulsystem" angeschlossenen Hochschulen beteiligen sich an dem Programm. Für Hessen koordiniert das Auslandsamt der Justus-Liebig-Universität Gießen im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst die Bewerbungen und die Platzvergabe.

Partnerregionen

Hessen unterhält Partnerschaften zu den Regionen Aquitaine (Frankreich), Bursa (Türkei), Emilia Romagna (Italien), Jaroslawl (Russische Föderation) und Wielkopolska (Polen).

Das Land Hessen unterhält Partnerschaften zu folgenden Regionen:

  • Aquitaine (Frankreich; seit November 1995)
  • Bursa (Türkei; seit Oktober 2010)
  • Emilia-Romagna (Italien; seit Juli 1992)
  • Jaroslawl (Russische Föderation; seit Oktober 1991)
  • Wielkopolska (Polen; seit Dezember 2000)

Darüber hinausbesteht eine Regionalpartnerschaft zu Wisconsin (USA, seit 20. September 1976). Eine besondere Zusammenarbeit im Hochschulbereich ermöglicht hier das Hessen-Wisconsin-Landesprogramm.

Diese Regionalpartnerschaften stärken auch die Beziehungenhinsichtlich Bildungs-, Forschungs- und Kulturthemen. Häufig können EU-Programme gemeinsam genutzt werden, da diese die Beteiligung von Partnern aus mehreren Mitgliedstaaten vorsehen. Die Hessische Landesvertretung in Brüssel arbeitet mit ihren Partnern aus der Emilia-Romagna und der Aquitaine unter einem Dach zusammen.

Deutsch-Französisch

Die Deutsch-Französische Hochschule fördert die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen und die Zusammenarbeit von Hochschulen in Studium und Forschung beider Länder.

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) fördert die Hochschulbeziehungen und die Zusammenarbeitder Hochschulen in Studium und Forschung beider Länder. Sie unterstützt den Austausch zwischen deutschen und französischen Hochschulen unter anderem in Form von binationalen Studiengängen, Doktorandenprogrammen und Forschungsprojekten. Die DFH ist ein Verbund von Mitgliedshochschulen aus Deutschland und Frankreich. Die Vereinbarung über die Gründung der DFH als internationale Hochschuleinrichtung ist im September 1999 in Kraft getreten. Verwaltungssitz ist Saarbrücken; der Campus ist dezentral.

Folgende hessische Hochschulen sind Partnerhochschulen der DFH:

  • Technische Universität Darmstadt,
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main,
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Hochschule Geisenheim

Angebote werden deutsch-französische Studienprogramme in den Fachrichtungen Architektur, Geistes- und Kulturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Über 6000 Studierende sindbei der DFH eingeschrieben. Informationen über die deutsch-französische Hochschule und alle Partnerhochschulen finden sich auf den Seiten der DFH.

Auslandsmessen

Im internationalen Hochschulmarketing unterstützt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Teilnahme an den herausragenden internationalen Bildungs- und Multiplikatorenmessen und bietet den Hochschulen die Möglichkeit der Präsentation auf einem Gemeinschaftsstand "Hessen Universities". Neben der Werbung für den Wissenschafts- und Studienstandort Hessen stehen der professionelle Austausch über Trends und Themen der Internationalisierungvon Hochschulen sowie die Vertiefung und Anbahnung von Kontakten und die Weiterbildung in Workshops und Seminaren zu spezifischen Fachthemen im Vordergrund.

NAFSA – Association of International Educators

Die NAFSA ist der weltweit bedeutendste internationale Interessenverband für Bildung, Austausch und Mobilität im Hochschulbereich mit über 10.000 Mitgliedern. Die „NASFA Annual Conference & Expo“ tagt jährlich Ende Mai in einer US-amerikanischen Großstadt.

EAIE – European Association for International Education

Die EAIE ist das führende europäische Netzwerk für die Internationalisierung der hochschulischen Bildung. Mehr als 5.000 Fachbesucher und Multiplikatoren aus über 80 Staaten treffen sich im Herbst zur jährlichen Jahreskonferenz mit Bildungsmesse.

APAIE - Asia‐Pacific Association of International Education

Die Jahreskonferenz der APAIE ist die größte Konferenz und Messe in den Bereichen Hochschulbildung, Austausch und Mobilität im Asien‐Pazifik-Raum. Sie findet jährlich im Frühjahr statt und wird von ca. 1.500 internationalen Fachbesuchern und Multiplikatoren besucht.

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